VIDEO - Kraftausdauertraining im Badminton

Kraftausdauertraining ist ein wichtiger Bestandteil im Badminton. Ich bin allerdings kein Fan von Off-Court Kraftausdauertraining, wenn dann doch durchgeführt, dann sind es für mich insbesondere die folgenden Übungen.

Krafttraining im Badminton ist essentiell. Die Belastungen in der Sportart sind wie in jeder Spielsportart sehr hoch - Action auf der einen Seite bedeutet auch Beanspruchung für die Strukturen auf der anderen Seite. Als Hobbyspieler ist z.B. ein gutes funktionelles Warm-Up-Programm ausreichend, um die Gefahr also das Risiko einer Verletzung deutlich zu mindern (mehr Infos zum Warm Up in der Grundlagenecke, z.B. Artikel Warm Up 2). Möchte man jedoch die Leistungsfähigkeit erhöhen, ist ein extra Krafttraining sehr sinnvoll. 

Krafttraining für Spielsportarten ist nach einer Einführungsperiode neben der Verletzungsprophylaxe zur Leistungssteigerung einzusetzen. Es ist sinnvoll, neben genügend stabilisierendem Krafttraining für Hüfte, Knie und Fu sowie Schulter und Rumpf, die Muskelgruppen leistungsmäßig zu verbessern, die Leistung generieren. Für eine gute Beinarbeit ist diese natürlich die gesamte Beinstreckerkette. Hier kann man, wenn die Einführung abgeschlossen ist, an Maximal- und später an Schnell- und Reaktivkraft arbeiten. Voraussetzung ist immer die Steuerung durch einen gut ausgebildeter Trainer.

Wo aber hat Kraftausdauer ihren Platz? Für mich nicht im Kraftraum, sondern auf dem Feld. Kraftausdauer kann spezifisch(st) trainiert werden. Geht es um mehr Ausdauer in kraftvollen Bewegungsformen, kann ich dies auf dem Feld machen. Methoden kennt jeder Trainer genug. Von reinen Schattenbadminton über Balltransport eignen sich einen Vielzahl von Methoden, ob diese Badmintonspezifisch zu entwickeln. Der Transfer ist so am größten - schließlich möchte ich nicht ein Plus an Power und Kraft entwickeln, dazu brauche ich Hilfsmittel wie Medizinbälle, schwere Schläger, Seilzüge und Hanteln, sondern ich möchte die vorhandene Kraft (und meist nur ein Teil davon) möglichst oft und lange abrufen können. 

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Dennoch macht es insbesondere in der Vorbereitung Sinn, Kraftausdauer auch off-court zu entwickeln. Meine beiden Lieblingsübungen mit direktem Übertrag sind in den beiden Videos dargestellt.

Ausfallschritt plus Split-Step mit kurzem Kontakt:

 
90/90-Aorund the World - Ausfallschritte:

 
Bei letzterer Übung ist darauf zu achten, dass das die vordere Achse immer erhalten bleibt. Dies gelingt im Video z.B. in Sekunde 17 nicht ganz und in Sekunde 20 sieht man eine kleine Instabilität. Hieran sollte man arbeiten, damit möglichst immer achsengerecht bei höchster Stabilität gearbeitet wird. Insbesondere durch den hohen Anstrengungsgrad bei Kraftausdauertraining neigen Athleten dazu, Qualitätseinbußen hinzunehmen - dies ist dringend zu vermeiden - als Trainer dort ein Auge darauf halten. 
 
Die Belastung in diesen Übungen kann über 2-6 Wochen von 20 auf 60 Sekunden gesteigert werden - bei einem Umfang von 2-3x pro Woche und 1-4 Sätzen (3 ist sicher die goldene Zahl für Fortgeschrittene). Mehr Infos zum Krafttraining allgemein findet man z.B. in der kostenlose Newsletterzugabe Nr.14.

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Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht 
 
Diemo Ruhnow
 
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