Badminton Technik: Ansatzlosigkeit am Netz - Rückhand-Swip

Das folgende Video zeigt die technische Durchführung des Rückhandschlages "Swip" oder "Lift" sowie gibt etwas Aufklärung zum Unterschied zwischen Ansatzlosigkeit und Täuschung.

Schaut Euch zunächst einmal das folgende Video an:
 
 
Bevor ich zu den wichtigen Punkten des Schlages selber komme, zunächst etwas Aufklärung bzgl. der Begrifflichkeiten "Ansatzlosigkeit" und "Täuschung". Ansatzlos bedeutet, dass der Gegner nicht am Ansatz, also zu Beginn des Schlages, erkennen kann, ob Schlaglösung A oder B gespielt wird. Hier ist es also von Vorteil, wenn bis zum Balltreffpunkt (oder gar noch weiter) die Schlagbewegung für A und B gleich sind. Während bei einer Täuschung min. ein anderer Schlag A zuerst vorgetäuscht wird, wird dann letztendlich Schlag B durchgeführt.
 
Schauen wir jetzt noch einmal genau in die Zeitlupe herein (Ende des Videos). Was sehen wir hier eigentlich? Während die ersten 5 Schläge eher eine Täuschung darstellen (Kurz-Lang-Finte durch die hohe "Null" und das Ausholen bzw. Auflösen dieser "Null") stellen die letzten 3 Schläge den eigentlich Zielschlag "ansatzloser Swip" dar. Schaut noch einmal genauer hin:
 
 
Im Video erkennt man gut die wichtigen technischen Elemente: Bewegung aus der ganzen Kette (Bewegung in der Schulter, leichte Ellbogenstreckung, leichte Unterarmdrehung, Locker-Lassen-Zufassen inkl. Drehung in der Hand). Das Video ist ca. 5 Jahre alt - im Gegensatz zu "früher" würde ich heute die Unterarmdrehung etwas mehr herausstellen. Die ermöglicht einen noch besseren Schlag durch späteres Auflösen und kürze/schnelle Bewegung!
 
Viel Spaß beim Üben wünscht
 
Diemo Ruhnow
 
 
Gefällt Dir dieser Artikel und möchtest Du immer über neue Artikel informiert werden? Dann melde Dich kostenlos für den Newsletter an! Mail an diemoruhnow@web.de genügt.
 
 
 
 
Artikelaktionen
 

Leadbox Portlet

Ebook Badminton

Booking

solibad

Badminton Reisen