VIDEO: Einführung Netzspiel im Doppel (Töten & Decken am Netz) - Teil 1

Der wichtigste Baustein für einen Netzspieler im Doppelangriff ist das Töten am Netz sowie die entsprechende Deckung nach den Bällen. Der folgende Artikel zeigt, wie dies in zwei Stufen aussehen kann.

 
Im Netzspiel im Doppel ist es nicht nur essentiell, dass frühe Treffpunkte durch Netzstreckung und optimale Streckung zum Ball erreicht werden, sondern das die entsprechenden Bälle am Netz auch schnell und taktisch clever nachbereitet werden können. Man spricht hier dann vom Decken am Netz oder von der Netzdeckung. Ziel ist es hier, direkt nach dem eigenen hart geschlagenen netznahen Ball BEVOR der Gegner schlägt wieder in einer günstigen Position zu sein, um den nächsten und möglicherweise ebenfalls hart geschlagenen Ball bestmöglich retournieren zu können.
 
Dazu gehören letztendlich drei Bausteine:
 
1) die entsprechende taktische Idee der Nachbereitung, d.h. auf welche Seite bewege ich mich
2) die Nachbereitung mit den Beinen um je nach gedeckter Seite und erwartetem Ball optimal zu diesem positioniert zu sein und
3) die schnelle Nachbereitung mit dem Schläger und das Führen in eine Position, in der der harte Ball des Gegners wieder gut offensiv kontrolliert werden kann.
 
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Das Ganze kann man letztendlich wie in vielen Badmintonbausteinen in zwei bis drei Schritten einüben:
 
Schritt 1: Das Ganze als Schattenbadminton einführen wie in dem folgenden Video. Der Focus ist hier zunächst auf die entsprechende Bein- und Schlägerdeckung auf der jeweiligen Seite, wenn man von einem longline geschlagenen Ball ausgeht sowie auf einem entsprechenden Schlagrhythmus. Nochmal: Das Ziel sollte sein, bevor der Gegner schlägt, diese Bereitschaftsstellung dynamisch einzunehmen.
 
 
Schritt 2: Als zweiten Schritt hat man mehrere Möglichkeiten - man kann das Ganze als Ballmaschine aufsetzen und die einzelnen Bausteine getrennt trainieren - hier ist dann mehr Geschwindigkeit möglich als es vielleicht mit dem Zuspiel "fliegender Ball" möglich ist. Nichtsdestotrotz muss man irgendwann den folgenden Schritt gehen und alle Anforderungen auch mit fliegendem Ball beherrschen. Warum also nicht gleich so einsteigen? Wichtig hier: beide Spieler müssen zunächst kooperativ starten, d.h. insbesondere vom Netz aus nicht "Vollgas" geben, weil die Aufgabe für den Trainer oder Spieler in der Abwehr natürlich um ein Vielfaches schwieriger ist. Dies ist auch jeweils wichtig nicht nur am Anfang der Übung zu betonen, sondern auch öfter als Trainer in die Übung reinzugeben und einzelne Spieler in einzelnen Situationen dann zu erinnern, dass dieser oder jener Ball zu hart zugespielt worden ist. Hier zunächst das Video:
 
 
Wenn die Übung dann entsprechend sitzt, kann man die Reihenfolge auflösen und den Bereich des Netzspielers vergrößern - erst das Ganze auf halben Feld üben lassen, dann auf 2/3 des Netzbereiches und schließlich in freier Form. Wichtig hier: der harte Ball auf die andere Seite ist nicht realistisch, d.h. den aus der Übung nehmen, der weiche Ball (ein sehr schwerer) allerdings erlauben. Schließlich kommt diesem im Spiel auch vor und muss gelesen und erreicht werden.
 
Wie das Ganze weiter aufgebaut werden kann und z.B. im Training mit Spitzenspielern gemacht wird - dies erfahrt Ihr direkt hier im zweiten Teil.
 

Viel Spaß beim Training

Diemo Ruhnow

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