VIDEO Schlagtechnik - Getäuschte Schläge im Hinterfeld - Teil 1

Badmintonschläge an sich sind gar nicht so schwer, wie es oft ausschaut - wenn die Basis eine richtige und gute ist. Schwieriger ist es dagegen schon, die Vielzahl der Schläge, die nötig sind um eine gute Schlagtechnik und ein gefährliches Spiel zu entwickeln, im Trainingsprozess unterzubringen - dieser Artikel beschäftigt sich mit den gewischten Drop aus dem Hinterfeld.

Schnittdrops aus dem Hinterfeld sind nicht nur sinnvolle, weil gefährliche Schlaglösungen sondern auch in der Spielerausbildung oder Technikverbesserung essentielle Schläge. Daher sind dies eigentlich keine Specials oder Trickschläge, sondern Grundschläge, die jeder Badmintonspieler ausprobieren und lernen sollte. Während sich der erste Teil mit dem Reverse-Cut Drop oder dem gewischten Drop, der aus beiden Ecken gespielt werden kann, beschäftigt, dreht es sich in dem zweiten Teil um den Cut Drop, den Innenschnitt-Drop aus dem Hinterfeld. 
 
Zunächst einmal das Video, damit dem Leser das entsprechende Bild klar ist: 
 

 

Wir sprechen zwar oft von Schlagtechnik, jedoch ist dies so eigentlich nicht richtig. Wenn wir speziell den Außenschnitt aus der Hinterfeld betrachten, sehen wir international aber auch im nationalen Bereich eine Vielzahl von erfolgreichen Lösungen, die zwar jede für sich gesehen werden kann, aber letztendlich handelt es sich daher mehr um eine Fähig- oder Fertigkeit. Nämlich der Fähigkeit den Ball mit einer bestimmten Richtung mit verschiedenen Härten und Treffpunkten Schnitt mitzugeben und somit die Schlagrichtung und Geschwindigkeit unabhängig von der Rotationsgeschwindigkeit der Schlägers noch einmal anders zu beeinflussen. Wenn wir wissen, dass der Schnittdrop aus dem Hinterfeld keine Technik ist, sondern eine Fähig- oder Fertigkeit, dann ist klar, dass man ihn auch ganz anders trainieren muss. Nicht einseitig, sondern vielseitig.

Aber zunächst von Anfang an: die Bewegung des schnellen Schnittdrops soll letztendlich dem Smash gleichen und somit sind Ausgangsposition und Einleitung der Schlagbewegung relativ gleich. Der Griff kann etwas angepasst werden und gerade in der Lernphase hilft es etwas, den Griff etwas in Richtung Bratpfanne zu drehen - dies sollte aber nur ein Hilfsmittel sein und nicht zu früh genutzt werden, weil der Gegner dies erkennen kann. Da die Bewegung eine gewischte Bewegung ist die letzte Schlagphase nicht mehr identisch, hier kommt der Schläger etwas mehr von rechts (bei Rechtshändern) damit letztendlich der Schnitt entstehen kann. Darauf muss und sollte man aber nicht unbedingt im Training eingehen - vielmehr sollte man die folgenden Dinge ausprobieren lassen:

a) longline Smashen mit angestelltem Schläger
 
b) gefühlvoller Drop mit leichter Außenwischbewegung im Balltreffpunkt

c) abgestoppte Bewegung oder Bewegung mit Rebound (vgl. Sticksmash) mit angestelltem Schläger.

Dadurch lernt der Spieler, die verschiedenen Elemente, die in verschiedenen Schnittdrops-Techniken enthalten sind auszuprobieren und es entwickelt sich eine Fertigkeit. Also - zunächst selbst zum Schläger greifen und ausprobieren - nachfolgend noch das Video in Slow Motion:
 

 

Viel Spaß beim Ausprobieren,

Diemo Ruhnow 

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