VIDEO Badminton Technik: Lückenlose Abwehr im Doppel - Teil 1

Für ein gutes Doppel- oder Mixedspiel im Badminton ist eine gute lückenlose Abwehr unabdingbar. Ohne eine gute Abwehr überlebt man das Angriffsspiel des Gegners nicht, geschweige denn hat man die Möglichkeit zu Kontern, also den gegnerischen Angriff umzuwandeln.

Viele Badmintonspieler in unteren Klassen verfügen über eine technisch weit aus schwächere Abwehr- im Vergleich zur Angriffsfähigkeit. Falls die vermeintlich einfache Abwehr vor dem Körper noch beherrscht wird, bereitet mindestens die Abwehr weiter entfernt Schwierigkeiten, insbesondere die Abwehr auf der Vorhandseite kristallisiert sich für viele Spieler als Problembereich heraus. Warum ist dies so?

Zum einen macht es Sinn, sich in der Abwehr vom Arm her mehr auf die Rückhand auszurichten. Mit der Rückhand kann man einen viel größeren Bereich technisch effizient abdecken. Allerdings hat das ganze die Einschränkung, dass man bei Angriffen auf die Vorhandseite entweder a) Umgreifen auf die Vorhand, b) ungewohnt mit Rückhandgriff einen Vorhandschlag ausführen oder c) die technisch schwierige Rückhand-Abwehr auf der Vorhandseite ausführen muss. Wie diese Abwehr eingeführt werden kann, wird z.B. Schritt für Schritt auf der Schlagtechnik-DVD vorgeführt. Die folgenden beiden Videos zeigen, welche weiteren Schritte durchgeführt werden können, um die Abwehrfähigkeit zu verbessern.
 

Zum einen nach der Abwehr auf der Rückhandseite direkt bei der nächsten Möglichkeit auf die vermeintlich stärke Vorhand zu wechseln. Dieser schnelle Übergang von Griffwechsel, aber auch Schlagprinzipswechsel – der Ellbogen wird von der anderen Seite zum Ball geführt – muss geübt werden, damit dieser flüssig auch im Spiel bei hohem Tempo funktioniert. Dabei ist besonders wichtig, dass die gesamte Kette – von Fuß- über Hüft- und Ellbogeneinsatz, auch bei hohem Tempo zur Geltung kommt – siehe Video:
 
 

Zum anderen nach der Abwehr auf der Vorhandseite, welche hart gespielt worden ist, wieder auf die Rückhand-Seite zu wechseln, dabei einen Schritt in den Ball zu machen und einen Tempowechsel zu erzeugen, in dem die nächste Abwehr „weich“ gespielt wird. Es macht mehr als Sinn, dies explizit zu üben. Eine Vielzahl von Spielern bis in den Top-Bereich ist von der Beinarbeit in der Abwehr zu passiv, d.h. es wird kein Schritt zum Ball gemacht, sondern auf den Ball gewartet. Dies führt zu einem späterem und natürlich auch tieferem Treffpunkt. Weiterhin fällt es vielen Spielern schwer, nach einem harten Schlag auf einen erneuten harten Schlag des Gegner aktiv das Tempo mitzunehmen, aber das Tempo zu verringern. Auch dies wird in der im Video präsentierten Übungsfolge aktiv angegangen – siehe Video:
 
 
 
Viel Spaß beim Üben und Üben lassen,

Diemo Ruhnow

 

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