VIDEO - Badminton Technik: Netzroller spielen im Doppel und Mixed

Im Badminton Mixed als auch im Badminton Doppel ist es ein gutes Netzspiel nicht nur hilfreich sondern auch sehr wichtig – der folgende Artikel zeigt auf, wie gutes Netzspiel im Badminton insbesondere für Doppelspieler entwickelt werden kann.

Im Badminton Doppel unterscheidet man im Allgemeinen die Situationen Angriff, Verteidigung und Übergang. Ist keine der beiden gegnerischen Parteien klar im Angriff bzw. in der Verteidigung geht es letztendlich um den „Fight for the Lift“ wie Jakob Hoi, ehemaliger Bundestrainer, die Übergangssituation im Badminton beschrieben hat. Ziel ist es letztendlich, den Gegner zum Heben oder Hochspielen des Balles zu zwingen, in dem man ihm Treffpunkte unterhalb der Netzkante aufzwingt.
 
Dieses Aufzwingen der tiefen Treffpunkt oder Treffpunkte unterhalb der Netzkante muss aber auch entsprechend nachbereitet werden – schließlich versucht auch der Gegner noch bei tieferen Treffpunkten in die gegnerische Lücke zu blocken. Eine taktische Lösungsmöglichkeit nahe am Netz welche oft von den Weltklasse Mixeddamen Vita Marissa oder Lilyana Natsir genutzt wird, ist es unterhalb der Netzkante noch mit höchster Präzision zum Netz, meist als Netzroller, zu spielen.
 
Wie funktioniert dies am Besten? In den Doppeldisziplinen am besten noch mit aufrechtem Schlägerkopf. Dies vermittelt dem Gegner visuelle, noch mehr mögliche Aggressivität. Geht man bereits mit dem abgesenkten Schlägerkopf zum Ball, sind die Lösungsmöglichkeiten noch eingeschränkten und der gegnerische Netzspieler deckt oft sehr aggressiv die Netzkante, so dass kaum noch Platz ist, den Ball erfolgversprechend zu platzieren. Dazu muss man die Hand unter den Schlägerkopf bringen – um möglichst viele Netzroller zu spielen muss man den Ball in einer bestimmten Weise anschneiden. Dazu kippt man den Schlägerkopf des Badmintonschlägers aus der Senkrechten leicht auf eine „1-Uhr“-Position. Aus dieser Position schiebt man Hand und damit Schlägerkopf in den Ball. Meine Erfahrung zeigt, dass man am schnellsten dieses Prinzip aus einer tiefen Position lernt, entweder im tiefen Ausfallschritt – oder etwas leichter im Sitzen ☺.
 
Den Rest entnehmt bitte dem Video, viel Spaß beim Ausprobieren!
 

 

Diemo Ruhnow 

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