Ballmaschine & Zuspiel – das Werkzeug für jeden Trainer

Viele Trainingsziele lassen sich effektiv mit Hilfe der Ballmaschine einüben – da es im Badminton nur bedingt gute elektrische Ballmaschinen gibt, die sich bisher als nicht praxistauglich erwiesen haben, was Preis und Handhabung betrifft, muss der Trainer auf das Do-It-Yourself-Prinzip zurückgreifen.

Ballmaschinen gibt es in vielen Varianten: Zuspiel von unten, von der Seite, von oben, von oben aus der Ballmaschine – diese können dann folgendermaßen aussehen: Zuspiel von oben aus der Ballmaschine:

Zuspiel von unten und von der Seite:

 

Zuspiel von oben:

Sieht einfach aus – ist es aber nicht unbedingt, sondern muss sicherlich einige Stunden geübt werden, und über mehrere Trainingswochen, wenn nicht gar Monate und Jahre perfektioniert werden. Letztendlich ist es wie vieles eine Frage der Übung. Aber durchaus lohnend – die Athleten werden es danken. Wie aber üben?

Im ersten Schritt erst einmal alleine – ich nutze gerne (wie z.B. in meiner eigenen A-Trainer-Ausbildung vor doch schon ein paar Jahren) DIN-A4-Blättern, die an die Hallenwand nach folgendem Prinzip aufgehängt werden:

Somit kann man verschiedene Winkel (oben-unten) als auch Breiten (links-rechts) simulieren – nun brauch man nur noch eine Ballkiste und man kann loslegen. Insbesondere für Athleten (ja, auch diese sollten zuspielen können) oder große Trainergruppen (in der Aus- oder Fortbildung zum Beispiel) bieten sich noch verschiedene Übungsformen oder vorgegebene Kombinationen an, um das ganze etwas spannender zu gestalten:

1) Zuspiel von unten oder seitlich auf ein vorgegebenes Blatt

2) Zuspiel von unten oder seitlich auf zwei vorgegebene Blätter auf einer Höhe

3) Zuspiel von unten oder seitlich auf zwei vorgegebene Blätter auf unterschiedlicher Höhe

4) Zuspiel von oben wie 1) 2) 3)

5) Frequenzübung – wer hat am schnellsten 20 Bälle geschlagen?

6) Zielübungen – jeder hat 1min oder 20 Bälle, wer trifft wie oft?

Hat man alle Übungen absolviert und kann den Ballflug gut steuern, bietet sich das ganze an, auf dem Feld zu üben – aber vorsichtig – öfter einmal den Schritt zurück wagen, auf dem Feld kommt jetzt eine weitere Dimension hinzu, zudem muss das ganze noch mit dem Übenden koordiniert werden. Aber: Übung macht den Meister!

Viel Spaß beim Üben wünscht Diemo Ruhnow

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