VIDEO Badminton Lauftechnik: Spezifische Lauftechnik am Netz Teil 2

Ging es im ersten Teil um die Laufarbeit im Doppel zum Treffpunkt, geht es im zweiten Teil um die Nachbereitung nach einem offensiven Treffpunkt und hart gespielter Lösung am Netz.

Ging es im ersten Teil der kleinen Reihe um die Laufarbeit zum Ball geht es jetzt um die Nachbereitung. 

Je nach gespielter Lösung und erwartetem Ball Gegners entstehen zwei mögliche Szenarien: Deckung auf der Vorhand- oder Deckung auf der Rückhandseite. Sprechen wir von Deckung, ist mir ein Punkt besonders wichtig. Die Deckung ist nur dann eine Deckung, wenn diese unmittelbar vor dem Schlag oder genauer vor dem erwartetem oder optimaler Weise vor dem erkannten Schlag eingenommen wird. Ansonsten ist es reagieren. Entsprechend einer Mauer im Fussball, die dem Torwart nur dann einen Nutzen bringt, wenn sie vor dem Freistoß auch steht. 

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Daher ist klar, dass die Deckung direkt nach dem eigenem Schlag eingenommen wird. Als Standard könnte man definieren, dass wenn nach außen gespielt wird, man erst einmal außen deckt. Dies ist erstmal ein Beginn, aber keine Grundregel. Die spätere sinnvolle Deckung in allen Situationen hängt von viele Faktoren ab. Spielt der Gegner immer nach außen, macht die Deckung außen Sinn, spielt er immer nach innen, macht es wohl wenig Sinn. Klingt logisch oder? :-)

Nach einem eigenem harten Schlag kommt ein weiteres Badmintonprinzip zum Tragen. "Zeit kaufen" nennen es die Dänen, sowohl man ehemalige österreichischer Kollege Jesper Madsen als auch der ehemalige deutsche Chef-Tainer Jakob Hoi nutz(t)en oft diesen Ausdruck in taktischen Diskussionen und Erklärungen. Zeit kaufen bedeutet in diesem Fall, dass ich meine Beine und meinen Oberkörper so positioniere, dass ich für den Schlag etwas mehr Zeit habe, wenn diese von Nöten sein könnte.

Ein interessantes Gespräch hatte ich heute darüber mit Ingo Kindervater. Wir beobachten, dass sich Spieler hier oft zu weit aufdrehen. Dies macht wenig Sinn, denn der folgende Schlag ist kein Schlag der aus einer Körperrotation, sondern in erster Linie ein Block oder ein Schlag mit relativ kurzer Oberarmbewegung (und relativ geradliniger Bewegung) ist. Oft erkennt man dies am äußeren Fuß - dieser sollte mehr nach vorne als zur Seite zeigen. Dies erkennt man auch ganz gut in den Videos:

Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht (Teil 3 folgt mit dem nächsten Newsletter).

Diemo Ruhnow
 
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