Richtiges Timing für den schnellen Start

Schnelligkeit im Badminton ist nicht nur eine physische Fähigkeit, sondern eine komplexe Fähigkeit, die u.a. ein geschultes Auge, eine gute Antizipation sowie eine gewisse Ruhe und Aufnahme- sowie Entscheidungsfähigkeit vor der eigentlichen Aktion voraussetzt.

Die folgende Übung stellte Holger Hasse, Bundestrainer Jugend im Deutschen Badminton Verband, auf einem Trainerworkshop vor: 
 
 
Die Übung soll den „richtigen“ Start verbessern und funktioniert folgendermaßen: Der Trainer wirft 6-8 Bälle in eine zuvor festgelegte Ecke (später auch in eine zufällige Ecke) im Vorderfeld, dabei können die Bälle jeweils zuvor angetäuscht und werden real damit erst im 1-5 Versuch geworfen. 
 
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Aufgabe für den Übenden ist, den richtigen Moment abzuwarten, nämlich wenn der Ball in die entsprechende Ecke unterwegs ist – ohne das der Übende sich vorher bewegt – Ruhe und Reaktion im richtigen Moment sind also angesagt. Holger Hasse wurde die Übung von einem koreanischen Trainer vorgestellt, wo diese Übung eine Standardübung in der Spielerausbildung bzw. in der Ausbildung des schnellen Starts darstellt. 
 
Die Parallelen zum Spiel sind schnell gezogen. Auch hier gilt es, erst eine Aktion (also das ggf. anfallende Neuausrichten der Füße bzw. den Start) erst dann durchzuführen, wenn erkenntlich ist, in welche Spielfeldecke des Badmintonfeldes der Ball geschlagen wird – eigentlich banal, aber in der Realität, gerade wenn getäuschte Schläge hinzukommen, gar nicht so einfach. 
 
Viele Spaß beim Ausprobieren wünscht, 
Diemo Ruhnow
 
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