VIDEO Badminton Übung – Fußarbeit und Übungsaufbau im Doppel

Die hier von Franziska Volkmann (Zweifache Bronzemedaillengewinnerin beim Six-Nations U19) präsentierte Übung soll ein Augenmerk auf die offensive Fußarbeit im Doppel/Mixed legen und zeigt dem interessiertem Trainer, wie eine technische Ballmaschine in Richtung einer offenen und damit spielnahen Situation aufgebaut werden kann.

Das technische Element dieser Übung befindet sich im Bereich der Beinarbeit. Der Übende (bzw. hier die Übende) soll nach einem guten offensiven Ball aus dem Midcourtbereich des Badmintonfeldes schnell und offensiv zum Netz nachbereiten um dort ggf. den nächsten Ball zu töten. Dies ist ein Weg, wie im Doppel / Mixed der Schlag aus dem Midcourt nachbereitet werden kann. Weitere Wege wären ein Sprung zum Netz, insbesondere wenn der Gegner offensichtlich netznah spielt oder die Einnahme einer Deckung, falls der Gegner doch mehr Schlagoptionen hat, als man vielleicht möchte. 
 
 
Der erste Teil des Videos ist eine geschlossene Übung – alles ist vorgegeben. Diese Art von Ballmaschine ist sehr nützlich, um gewisse technische oder vortaktische Dinge einzuschleifen – sollte aber nicht zu lange durchgeführt werden, weil ... es einfach nicht spielnah ist, keine Antizipation, kein Lesen und Lösen gefordert und sonst der natürlich Schlag- und Laufrhythmus sehr darunter leidet. 
 
Im zweiten Teil des Videos wird die Übung abgeändert. Die Übung ist jetzt halb-offen: einige Elemente sind vorgegeben, andere sind offen – hier ist als die taktische Lese- und Lösefähigkeit des Übenden gefordert. Fest sind die Bestandteile, dass nach dem eigenem Smash (egal von welcher Seite) wieder in den Midcourt gerückt wird und dort ein Drive gespielt wird, diesen Drive nach dem ersten Smash spielt der Trainer wieder zurück – entweder als passiven Drive, wo der Übende zum Netz rücken soll, oder als Clear, wo der Übende mit offensiver Beinarbeit hinter den Ball kommen sollen und einen Schmetterschlag spielen soll. Jetzt ist der Übende also gefordert, zu erkennen (antizipieren, nicht spekulieren!), ob der Trainer den Ball flach oder hoch zurückspielt. 
 
Die Übung ist somit halb-offen – und kann nach dem aufgezeigtem Prinzip je nach Belieben weiter „geöffnet“ werden. 
 
Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht 
Diemo Ruhnow

 
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