Badminton Schlagtechnik #10 Rotation & Lockerlassen-Zufassen

Kontrolle ist alles! Technikelemente im Unterhand- und Seithandbereich verstehen

Kennt Ihr das? Der Aufschlag ist unpräzise, manchmal kommt er gut und manchmal ferner liefen? Ebenso mit der Konterabwehr, einer ins Netz, der andere perfekt, der nächste viel zu hoch?
 
Gerade das eigene Doppelspiel aber auch die Fehlerquote im Einzel lässt sich schnell verbessern, wenn man es schafft, etwas mehr Kontrolle in die eigenen Schläge zu bringen. Und dies ist ebenfalls nicht so schwer, wie man sich es vielleicht vorstellt.
 
Zunächst sollte man wissen, welche Schläge im Doppel häufig vorkommen und spielentscheidend sein können. Dies sind in der Regel der Aufschlag, die Annahme, die Übergangssituationen („Drivebereich“) sowie die Abwehr, welche sich vom Einzelspiel signifikanter unterscheiden als vielleicht der Angriff. Schauen wir ins Einzel sind es eher geschobene („neutrale“) Bälle aus dem Halb- und Vorderfeld sowie vom Netz gespielte Lifts („Swip“) ins Hinterfeld. Nimmt man diese Schläge auseinander, bestehen sie aus zwei Elemente: linearen (geschoben) Bewegungen und rotierenden Elementen (Unterarmrotation) und das alles bei im Schlag fixiertem Handgelenk! Gerade im Hobby-Bereich nutzen viele Spieler das Handgelenk aktiv, was nicht vorteilhaft ist, weil es schnell ermüdet und im Vergleich zu den anderen Bewegungen weder kräftig noch präzise für diese Schläge sein kann. Rein biomechanisch spricht schon die Konstruktion dagegen. Aber genug gefachsimpelt.
 
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Wie kann man diese Elemente verbessern? 
 
Mehr Kontrolle durch mehr Anteile aktiven Einsetzens einer Schiebebewegung (Hauptbewegung Streckung im Ellbogen, ohne andere Elemente zu vernachlässigen!) - egal ob beim Aufschlag, bei der Abwehr oder im Drivebreich. Durch das Nutzen mehr linearer (geradliniger) Anteile wird nicht nur der Schlag präziser, sondern auch effizienter und einfacher zu erlernen. Beim Aufschlag den Schläger durch den Ball schieben. Im Drivebreich fängt man am besten mit den Standardübungen Drive im Midcourt und Netz gegen Abwehr an, aber hier eben kontrolliert. Die meisten Spieler machen den Fehler, dass sie zu viel Power ins Spiel bringen. Jetzt erstmal auf ein Miteinander und kontrollierte Bewegungen bei wenig Fehlern wert legen und danach Stück für Stück das Tempo steigern. Aber erstmal: mindestens eine Minute die Bälle zuspielen, ohne dass ein Fehler passiert. Kontrolle eben!
  
 
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Aktive Ausholbewegung minimieren - siehe Foto. Ellenbogen und Hand bewegen sich bei diesen Schlägen nur nach vorne. Es wird eben NICHT - und dies machen viele falsch - aktiv ausgeholt oder eingedreht. Der Schlägerkopf fällt zwar zurück und zeigt nach hinten, aber nur relativ durch die Trägheit des Gewichtes des Schlägerkopfes. 
 
Bewegungsvorstellung verbessern! Geht die Bewegung trocken und ohne Schläger durch. Schaut Euch dabei die geradlinige Bewegung der Hand an. Wichtig, nur bei Unterhand- und Seithandschlägen. Die Überkopfschläge funktionieren nicht so! Mehr dazu später! Viel Spaß beim Ausprobieren!
  
 
 
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