Abwehr Herreneinzel – Actiongeladenes Training

Jakob Hoi – Cheftrainer des Deutschen Badminton Verbandes - präsentierte auf dem Leistungssportworkshop wie mit Spaß und Action die Abwehr und Nachbereitung fürs Herreneinzel trainiert werden kann.

Der erste Teil beschäftig sich mit der Smashabwehr selber. Schaut man sich internationale Herreneinzel an, fällt neben der Dynamik des Spieles an sich vor allem eines ins Auge – oft kann der gegnerische Smash nur noch im Sprung oder im Fallen erreicht werden – ein klassischer Lauf zum Ball ist bei Fluggeschwindigkeiten im Bereich von 300 und mehr Kilometern pro Stunde nicht einmal theoretisch möglich, es sei denn, ich habe den gegnerischen Smash gut gelesen und stehe bereits auf der richtigen Seite – das Gegenteil kommt letztendlich aber auch häufig vor. Nicht zuletzt ist das auch der Grund, warum viele Herreneinzelspieler nach einem großen Turnier die eine oder andere Schürfwunde an den Knien aufweisen.
 
Für eine gelungene Abwehr sind neben einer guten Antizipation und Lesen der gegnerischen Schlagbewegung vor allen folgende Punkte wichtig:
 
1)   gutes Timing für den ...
2)   ... sehr breiten defensiven Stand (Beine mehr als 1,5 Schlägerlängen auseinander)
3)   Schläger geht in Richtung des Smash (Beine sekundär)
4)   Mut, die fehlenden Zentimeter ggf. im Fallen bzw. im Stottern (ausprobieren, dann weiß jeder, was gemeint ist) nachzuholen
 
Mut braucht man schon – aber auch dies kann man aufbauen – Jakob demonstriert dies im Video – gerne auch für den Start eine dünne Aerobicmatte hinzunehmen.
 

 
Ging es gerade um die Smashabwehr an sich, wie komme ich an den Ball und welches sind die entscheidenden Punkte um den gegnerischen Ball doch noch von der Linie zu kratzen. Wie aber nachbereiten, wenn man die Abwehr im Sprung bzw. Fallen erreicht hat. 
 
Die wichtigen Punkte sind also, dass man nicht in Panik verfällt, sondern eine gewisse Ruhe und damit Übersicht behält – bei der Nachbereitung also ruhig, aber trotzdem zügig aufstehen und vor allen Dingen schauen, was der Gegner macht – dies erleichtert dann, den nächsten Ball zu erreichen. Spielt der Gegner nach einer guten eigenen Flugabwehr einen Clear, ist somit nach dieser Übung auch ein eigener Smash und damit die Umwandlung des gegnerischen Druckes möglich.
 

 
Viel Spaß beim Ausprobieren wünscht
 

Diemo Ruhnow 

 

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