Badminton Lauftechnik: Laufrhythmus einführen - Teil 1

Je besser das Spiellevel, desto besser ist in der Regel auch die Beinarbeit - wie auch sonst an die schnelleren und gefährlicheren Bälle kommen? Einher geht damit ein entsprechend guter Laufrhythmus: im richtigen Moment in die richtige Spielfeld-Ecke starten. Die kleine Reihe zeigt, wie man das Ganze einführt.

Der richtige Laufrhythmus ist eine große und komplexe Kunst. Dabei muss dies ganz nicht so schwer sein - es ist nur, wenn man es man als Trainer aufbauen möchte, sehr komplex. Warum? Weil viele Fähigkeiten hier zusammenfließen. Der Spieler muss den Schlag des Gegners und die Situation entsprechend lesen (vgl. Elfmeter beim Fussball: hier hat der Torwart ebenfalls wenig Zeit - erfahrene Torhüter können ggf. mit Analysehilfe - trotzdem besser den Schuss lesen und abwehren, eine reine Reaktion wäre zeitlich gar nicht möglich), sich dem Rhythmus anpassen (koordinative Fähigkeit "Rhythmitisierungsfähigkeit) und den bestmöglichen Start sowie die passenden Schritt zum Ball auswählen.
 
Diese Vielzahl an Fähigkeiten müssen trainiert werden. Dies kann und muss oft sehr komplex geschehen (z.B. Hinterfeld gegen ganzes Feld, König gegen Arbeiter) aber kann didaktisch unterstützt werden, in dem die Einzelelemente trainiert werden - nur wichtig, immer möglichst komplett und nicht zu lange die gleiche Übung. Sonst stellen sich Probleme ein!
 
Zunächst werft einmal ein Blick auf die Übung - zwei verschiedene Variationen sieht man hier:

  
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Zunächst ganz, ganz wichtig für mich noch einmal zu betonen: dies sind jeweils Übungen, die sehr gut funktionieren, wenn sie NUR MAX. 2 MINUTEN ausgeführt werden. Warum? Weil die Lesekomponenten stark eingeschränkt ist. Aufgabe der Spielerin ist es, nach dem Ballkontakt in die nächste Ecke zu starten. Einmal direkt links rechts, in dem zweiten Video zweimal in die gleiche Ecke, bevor es in die andere Ecke geht. Hier sind leicht andere Fußstellungen von Nöten, daher die Trennung. 

Der Spieler soll in der Übung lernen, die verschiedenen Starttechniken und Laufarbeiten in die jeweilige Ecken an einen externen Rhythmus (Schlag vom Gegner) anzupassen. Sprich in die Spielfeldecke zu laufen, wenn erkannt ist, wohin es geht und entsprechend nachzubereiten, solange auch Zeit dafür ist, bevor der nächste Start ansteht.

Hat man die Übung je 1-2 Minuten absolviert, sollte man das Ganze offen gestalten. Hier kann der Trainer jetzt zufällig Bälle in das Vorderfeld aus dem Hinterfeld spielen, der Übende hat die Aufgabe hohe Unterhandclear zurück zu spielen. Je nachdem, wie das Ganze schon gelingt, kann man hier jetzt Vor- und Rückschritte machen. Mehr dazu im nächsten Monat. Die Ganze Progression befindet sich übrigens auf der Beinarbeits-DVD. Ich denke, die Erklärungen sind eine gute Ergänzung dazu.

Viel Spaß beim Trainieren wünscht
 
Diemo Ruhnow
 
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