Video – Badminton Technik – Transfer aus Footwork-Übungen

Mein damaliger Athletes’ Performance Mentor Nick Winkelmann sagt immer zu den Footwork-Übungen „no arms or slow arms“ – dieser Artikel beleuchtet den Hintergrund sowie den Transfer für unseren Badmintonbereich.

Armbewegungen sind essentiell, diese hat insbesondere zwei Gründe a) Balance und b) Energietransfer über die kinetische Kette Arm-Lattisimus-Rumpfmuskulatur-Hüfte-Beine – im Sinne des Serape Effektes – diagonal (Rechter Arm auf linkes Bein). Wichtig im Badminton? Ja: 
 
1) Balance – beim Starten / Springen / Landen nutzen wir den linken Arm um bessere Balance zu haben, nutzen wir den Arm nicht sind wir automatisch langsamer, der Körper regelt vieles automatisch, passt die Balance nicht, drückt er automatisch auf die Bremse und wir sind langsamer – aktiv (durch langsame Bewegungen) und passiv durch schlechteres Momentum (bei Landung seitlich werden wir weiter nach außen getragen). 
 
2) Power – wir haben mehr Power, dies gilt für die Schläge (Drive), für den Start (zum Ball) sowie für die Streckbewegung (z.B. essentiell für Smashabwehr) Dies sollte eigentlich erstmal reichen um die Wichtigkeit darzustellen. Wie aber trainieren? Zum einen technisch bei Grundübungen wie Anfersen, Skipping, Sprungübungen etc., zum anderen technisch spezifisch, bei Badminton Übungen also darauf achten. 
 
 Wie aber sieht das beim Footwork aus? Hier kommt Nicks’ „slow arms or no arms“ ins Spiel. Bei Footworkübungen wie Tippeln können die Arme (rein physiologisch) nicht zu schnell arbeiten wir die Beine (Beine strecken = schnell, Arme Beugen/Strecken im Schultergelenkt = langsamer) – von der Synchronisierung kann dies also nicht passen (anders als bei größeren Beinbewegungen, wie beim Sprint – wo Armspeed die Beinspeed deckelt) – daher muss man sich entscheiden. Entweder man hält die Arme fest in athletischer Haltung oder man bewegt sie langsam und geführt im athletischen Grundmuster – gerade letzteres bietet sich an, um dieses auch einzuüben. 
 
Die beiden Varianten sieht man hier im Video – no arms: 
 
 
 
Slow arms:
 
 
 
Viele  Spaß beim Ausprobieren wünscht, 
 
Diemo Ruhnow
 
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